1914
Geburt

Danilo Pepato Franci wird am 30. August 1914 in Lonigo (Vicenza) geboren. Sein Vater Coriolano war Freskenmaler und Dekorateur von Villen und Kirchen.

1924
1924
Schon als Kind

Er beginnt zu zeichnen und zu malen in derWerkstatt des Vaters.

1928
1928
Anfänge

Nach dem Besuch der Pflichtschule, setzt er seine Tätigkeit als Autodidakt fort, die Akademie reizt ihn nicht.

1930
Reifung und Entwicklung

Verbringt eine geraume Zeit der Lehre und Verfeinerung seiner Maltechnik, die er in seinen Tagebüchern akribisch festhält.

1932
Umsiedlung

Er zieht nach Bozen, wo er seine Kunsttätigkeit unter verschiedenen Erfahrungen, Trends und Moden fortsetzt. Er bleibt jedoch seinem Ideal der sensiblen und poetischen Repräsentation treu und vermeidet sowohl Abstraktion als auch
kalten Realismus.

1933
Erste Erfolge

Die ersten Werke sind Öle, dann wechselt er ins Aquarell wo er zweifellos als Kolorist erscheint. Er durchdringt seine Malerei mit Poesie und Lyrik in einem intimen Gespräch mit der Natur und erzielt Effekte der Plastizität und Farbbrillanz, die denen der Ölmalerei nicht nachstehen.
Seine Bilder finden bereits großen Anklang.

1934
1934
Novellen und Erzählungen

Er schreibt Novellen und Kurzgeschichten teilweise autobiografisch und von der Südtiroler Landschaft inspiriert, die von der Lokalzeitung veröffentlicht werden.

1936
1933
Die sichere Arbeit

Er kann nicht allein von seiner Kunst leben und findet eine Anstellung in einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung.

1939
1939
Die Einberufung

Er wird in die königliche Armee eingezogen.

1940
1940
Der Krieg bricht aus

Er nimmt an der Schlacht an den Westalpen teil, wird aber krank und nach mehreren Aufenthalten in Militärkrankenhäusern wird
er sitzenden Diensten in Bozen zugewiesen.

1942
1942
Die Heirat

Er heiratet in Eppan an der Weinstraße und findet in seiner Ehefrau Ida eine wertvolle Unterstützung für sein künstlerisches Schaffen. Er ist besonders für seine Wälder und Landschaften geschätzt, in denen er der Zauber der Natur zum Leben erweckt. Er hat schon ein Publikum von Kunstliebhabern,
jenseits jeder kulturellen und sprachlichen Grenze, vielmehr trägt er mit seiner Kunst dazu bei, diese abzubauen.

1943
Das erste Kind

In Eppan, in der Sonnengasse, kommt der Erstgeborene Alberto zur Welt.

1947
1947
Die Familie wächst

Er zieht mit der Familie nach Bozen, wo die Tochter Alessandra zur Welt kommt

1950
1950
Der Erfolg

Seit diesem Zeitpunkt und für mehr als 10 Jahre ist er regelmäßig in der Südtiroler Kunstszene in Kollektiv- und
Einzelausstellungen präsent. Er ist Mitglied des Südtiroler Künstlerbundes bis 1956.

1952
1936
Die Materialien

Er bedient sich bei den besten Lieferanten der Stadt: Leinwände von Eccel, Farben bei Masten, Rahmen bei Müller&Mumelter, Spadari, Casciaro.

1954
1954
Von Pepato bis Franci

Aus künstlerischen und persönlichen Gründen ändert er seinen Nachnamen von Pepato in Franci. Anfangs signiert er einige Werke mit „Pepato Franci“, später nur noch mit „Franci“.

1955
1955
Das "Casa d'Arte"

Eröffnet in Bozen in der Kapuzinergasse 26 den Kunstladen “Casa d'arte” wo er seine Bilder und Einrahmungen nach Maß ausstellt und verkauft.

1959
Unwohlsein

Es treten die ersten Symptome eines
Unwohlseins auf, das wahrscheinlich durch Flüssigkeiten verursacht wird, die er mit einem Mundzerstäuber für die Bearbeitung und Veredelung seiner Bilder benutzt.

1962
Genua

Er zieht mit der Familie nach Genua-Nervi in der Hoffnung, dass ein milderes Klima seine Genesung begünstigt. Er setzt seine künstlerische Tätigkeit unvermindert fort. Da die Beschwerden anhalten, sieht er sich gezwungen, den stechenden Geruch der Ölfarben und der verwendeten Lösungsmittel hinter sich zu lassen und wieder nur mit Temperafarben zu arbeiten.

1963
Im Krankenhaus

Während eines Klinikaufenthaltes realisiert er 14 kleinere Bilder, „um die sonst öde Zeit zu vertreiben…“.
Er wird entlassen und malt wieder, obwohl sehr geschwächt. Er widmet sich wieder der Öltempera und bringt seine poetische Sprache durch eine breite Farbpalette zum Ausdruck.

1964
1962
Der Tod

Trotz Kurbehandlungen und mildes Klima verschlechtert sich sein Gesundheitszustand bis zum Tod am 2.Mai in Genua.
In seinem kurzen Leben hat über 250 Werke geschaffen, darunter Aquarelle, Ölgemälde, Temperabilder, Studien und Skizzen.
Seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen sowohl in Italien als auch im Ausland.

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